Frei leben ohne Gewalt

Internationaler Tag „NEIN“ zu Gewalt an Frauen

Die Istanbul- Konvention – neue
Impulse für die Bekämpfung von
Gewalt gegen Frauen

Dienstag, 19.11.2019, 15:30 -17:30 Uhr
Fachveranstaltung I Vortrag

Deutschland hat 2017 das „Übereinkommen des Europa­
rats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen
Frauen und häusliche Gewalt“ – kurz: Istanbul-Konvention
– ratifiziert. Seit Februar 2018 ist der völkerrechtlich ver­
bindliche Menschenrechtsvertrag hierzulande geltendes
Recht. Damit verpflichtet sich Deutschland, Frauen vor Ge­
walt zu schützen und ein bedarfsgerechtes Unterstützungs­
system zu schaffen.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Was beinhaltet die Istanbul-Konvention?
  • Was bedeutet die Konvention für die Kommunen?
  • Was bedeutet die Konvention für die Betroffenen
    von Gewalt?
  • Welche Maßnahmen plant die Polizei zur Umsetzung
    der Konvention?

Referentinnen: Kathrin Geih, Alexandra Gutmann und das Team der Mitternachtsmission des Diakonischen Werks Heilbronn

Lisa Neidlein, Kriminaloberkommissarin,
Polizeipräsidium Heilbronn

Ort: Hans-Rießer-Haus, Am Wollhaus 13, Heilbronn
Lachmannsaal, l.Stock

Für Fachpublikum

Anmeldung: Leitstelle zur Gleichstellung der Frau,
Stadt Heilbrenn. Telefon: 07131/562984,

E-Mail: frauenb . uftragte@heilbronn.de

Veranstaltet von: Runder Tisch gegen häusliche Gewalt
im Stadt- und Landkreis Heilbronn

•••

„Ich sehe was, was du nicht siehst … „
Warum (nigerianischer)
Menschenhandel in Europa floriert

Donnerstag, 21.11.2019, 18:00 Uhr
Kurzfilmvorführung mit Vortrag im Rahmen eines
Abendgebets für Betroffene von Menschenhandel

Für die Augen der Gesellschaft häufig nicht sichtbar, wer­
den nigerianische Frauen in Europa in der Zwangspros­
titution ausgebeutet. Der Kurzfilm „Ware Frau“ von den
Produzent*innen Katrin Eckert und Lukas Roegler öffnet
uns die Augen für diese Frauen und bringt Licht in das or­
ganisierte Verbrechen: Wie geraten junge Mädchen in die
Hände nigerianischer Menschenhändler*innen und was
hat es mit dem sogenannten „Juju“-Zauber auf sich, durch
den die Betroffenen in ihrer Macht gehalten werden? Nach
diesen Einblicken berichten Alexandra Gutmann und das
Team der Mitternachtsmission Heilbronn von ihrer Arbeit
und den dort erlebten aktuellen Herausforderungen. War­
um wird Betroffenen von Menschenhandel häufig nicht ge­
glaubt? Wie können wir in Europa ein Verständnis für die
uns oft fremde geistliche Dimension des „Juju“-Zaubers
gewinnen?

Der Abend wird umrahmt von Gospelliedern und findet
seinen Abschluss in der gemeinsamen Fürbitte für die von
Menschenhandel Betroffenen.

Ort: Nikolaikirche, Sülmerstraße 72, Heilbronn

Eintritt: frei

Veranstaltet von: Fachberatungsstelle für die Betroffenen
von Menschenhandel der Mitternachtsmission
(Diakonisches Werk Heilbronn)

•••

Hinsehen Handeln Schützen
Sexualisierte Gewalt gegen Menschen mit
Behinderungen erkennen und verhindern!

Dienstag, 26.11.2019, 15:00 -17:00 Uhr
Fachforum / Vortrag

Menschen mit Beeinträchtigungen erteben wesentlich
häufiger sexualisierte Gewalt als Menschen ohne – in
Familien ebenso wie in Schulen oder Betreuungsein­
richtungen.

Im Vortrag stellt die Referentin nach einer Einführung in
das Thema zwei Modellprojekte zum „Schutz von Kin­
dern & Jugendlichen mit Behinderung vor sexualisierter
Gewalt in Institutionen“ bzw. zum „Schutz von erwachse­
nen Frauen mit Behinderung“ vor. Diese haben neben der
Sensibilisierung und der Verbesserung von Schutzstruk­
turen vor allem auch die Stärkung von Kindern, Jugend­
lichen und Frauen mit Beeinträchtigungen zum Ziel.

Referentin: Prof. Dr. Julia Gebrande, Hochschule Esslingen

Ort: Volksbank Heilbronn, Allee 20, Abraham-Gumbel-Saal

Eintritt: 10 €

Anmeldung: Pro Familia Heilbronn,

Telefon: 07131/89177, E-Mail: heilbronn@profamilia.de

Veranstaltet von: Notruf-Beratungsstelle pro familia
Heilbronn, Pfiffigunde e.v.

•••

Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Mittwoch, 27.11.2019, 15:30 -17:30 Uhr
Fachveranstaltung zum Projektstart „Medizinische
Soforthilfe nach Vergewaltigung“ in Heilbronn

Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall. Im
Krankenhaus sollen die Betroffenen Hilfe erhalten – ver­
traulich, ohne Verpflichtung, (sofort) Anzeige erstatten
zu müssen. Das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach
Vergewaltigung“ wurde von der Beratungsstelle Frauen­
notruf in Frankfurt a. M. entwickelt. Es verbindet die um­
fassende medizinische Versorgung mit der Sicherstellung
der Spuren einer Vergewaltigung und deren gerichtsfeste
Dokumentation, auch ohne Anzeige der Betroffenen.

Mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Harry
Mergel und Prof. Dr. Reinhard Hackenberg, Frauenkli­
nik Heilbronn, mit Vorträgen von Prof. Dr. Kathrin Yen,
Rechtsmedizin Heidelberg, Rechtsanwältin Birgit Uhl
und Projektbeteiligten aus Heilbronn.

Ort: SLK-Klinikum am Gesundbrunnen
Am Gesundbrunnen 20-26, Heilbronn
Franziska-Schwarz-Hörsaal,

Für Fachpublikum

Anmeldung: Frauenklinik SLK-Klinikum Heilbronn
Telefon 07131/49-473001,

E-Mail: sieglinde.rauhut@slk-kliniken.de

Veranstaltet von: Frauenbeauftragte Stadt Heilbronn,
SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Notruf-Beratungsstelle
pro familia Heilbronn

Infobus

„Medizinisch Soforthilfe nach Vergewaltigung“
Montag, 25.11.2019, 12:00 -14:00 Uhr

vor der Harmonie, Allee 28, Heilbronn

•••

Frei leben ohne Gewalt

Die TERRE DES FEMMES-Fahnen sind am
Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“
am 25. November an vielen öffentlichen Gebäuden
in Heilbronn gehisst.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.